Schwäbisches Volkslied, Melodie: Friedrich Silcher, Text: Gottfried Hartmann Weigle 1835
Quellen
(siehe
Legende): Bau: S. 18 (F-Dur)
Drunten
im Unterland, da ist's halt fein, drunten im Unterland, das ist's halt
fein. Schlehen im Oberland, Trauben im Unterland; drunten im Unterland
möcht' i wohl sein!
Drunten im Neckartal, da ist's halt gut. Drunten im Neckartal, da ist's halt gut. Ist mer's da oben 'rum manchmal au no so dumm, han i doch alleweil drunten guts Blut.
Kalt ist's im Oberland, drunten ist's warm, kalt ist's im Oberland, drunten ist's warm. Oben sind d'Leut so reich, d'Herzen sind gar net weich, sehn mi net freundlich an, werdet net warm.
Aber
da unten 'rum, da sind d'Leut arm, aber da unten 'rum, da sind d'Leut
arm. Aber so froh und frei und in der Liebe treu, drum sind im
Unterland d'Herzen so warm.
Erstellt
am 3. April 2026