Freiheitslied
von Max von Schenkendorf 1813
Freiheit,
die ich meine, die mein Herz erfüllt, komm’ mit deinem Scheine, süßes
Engelbild! Magst du nie dich zeigen der bedrängten Welt?
Führest deinen
Reigen nur am Sternenzelt? Führest deinen Reigen nur am Sternenzelt?
Auch
bei grünen Bäumen in dem lust’gen Wald, unter Blüten-Träumen ist
dein Aufenthalt.
Ach, das ist ein Leben, wenn es weht und klingt, wenn dein stilles Weben wonnig uns durchdringt, wenn dein stilles Weben wonnig uns durchdringt!
Für die Kirchenhallen, für der Väter Gruft, für die Liebsten fallen, wenn die Freiheit ruft!
Das ist rechtes Glühen, frisch und rosenrot: Heldenwangen blühen schöner auf im Tod, Heldenwangen blühen schöner auf im Tod!
Erstellt
am 17. März 2026