Wohlauf in Gottes schöne Welt


Melodie: Märkische Volksweise, Text: Julius Rodenberg vor 1854.


Quellen (siehe Legende): H3: S. 12 (F-Dur)


Wohlauf in Gottes schöne Welt, lebe wohl, ade! Die Luft ist blau und grün das Feld, lebe wohl, ade! Die Berge glühn wie Edelstein, ich wandre mit dem Sonnenschein. La la la, la la la la, ins weite Land hinein.


Du traute Stadt am Bergeshang, lebe wohl, ade! Du hoher Turm, du Glockenklang, lebe wohl, ade! Ihr Häuser alle, wohlbekannt, noch einmal wink' ich mit der Hand. La la la, la la la la, und nun seid abgewandt.


An meinem Wege fließt der Bach, lebe wohl, ade! Der ruft den letzten Gruß mir nach, lebe wohl, ade! Ach, Gott, da wird's so eigen mir, so milde wehn die Lüfte hier. La la la, la la la la, als wär's ein Gruß von dir.


Ein Gruß von dir, du schlankes Kind, lebe wohl, ade! Und nun den Berg hinab geschwind, lebe wohl, ade! Wer wandern will, der darf nicht stehn, der darf niemals zurücke sehn. La la la, la la la la, muss immer weiter gehn.


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Erstellt am 6. April 2026