Deutsches
Volkslied von Gustav Klauer, Text: Emanuel Geibel 19. Jh.
Quellen
(siehe
Legende): Bau: S. 60,
H3: S. 9 (As-Dur)
Wer recht in Freuden wandern will, der geh der Sonn entgegen, da ist der Wald so kirchenstill, kein Lüftchen mag sich regen. Noch sind nicht die Lerchen wach, nur im hohen Gras der Bach singt leise den Morgensegen.
Die ganze Welt ist wie ein Buch, darin uns aufgeschrieben in bunten Zeilen manch ein Spruch, wie Gott uns treu geblieben. Wald und Blumen nah und fern und der helle Morgenstern sind Zeugen von seinem Lieben.
Und plötzlich läßt die Nachtigall im Busch ihr Lied erklingen. In Berg und Tal erwacht der Schall und will sich aufwärts schwingen. Und der Morgenröte Schein stimmt in lichter Glut mit ein, lasst uns dem Herrn lobsingen. Und der Morgenröte Schein stimmt in lichter Glut mit ein, lasst uns dem Herrn lobsingen.
Erstellt
am 6. April 2026