Melodie: Norbert Schultze 1937, Text: Hans Leip 1915
Quellen
(siehe
Legende): A1: S. 57, H1: S. 80, H2: S. 129 (Marschlied C-Dur)
Vor der Kaserne vor dem großen Tor stand eine Laterne und steht sie
noch davor. So woll’n wir uns da wiederseh’n, bei der Laterne woll’n
wir steh’n, wie einst Lili Marleen (wie einst), wie einst Lili Marleen (wie
einst Lili Marleen).
Uns’re beiden Schatten sah’n wie einer aus, dass wir uns so lieb uns hatten, das sah man gleich daraus und alle Leute soll’n es seh’n, wenn wir bei der Laterne steh’n, wie einst Lili Marleen (wie einst), wie einst Lili Marleen (wie einst Lili Marleen).
Schon rief der Posten: sie blieben Zapfenstreich, es kann drei Tage kosten, Kam’rad, ich komm ja gleich. Da sagten wir auf Wiederseh’n, wie gern wurd ich mit dir geh’n, mit dir Lili Marleen (mit dir), mit dir Lili Marleen (mit dir Lili Marleen).
Deine Schritte kennt sie, deinen schönen Gang, alle Abend brennt sie, doch mich vergaß sie lang und sollte mir ein Leid gesche’n, wer wird bei der Laterne steh’n, mit dir Lili Marleen (mit dir), mit dir Lili Marleen (mit dir Lili Marleen).
Aus dem stillen Raume, aus der Erde Grund, hebt mich wie im Traume dein verliebter Mund. Wenn sich die späten Nebel dreh’n werd ich bei der Laterne steh’n, wie einst Lili Marleen (wie einst), wie einst Lili Marleen, wie einst Lili Marleen (wie einst), wie einst Lili Marleen.
Erstellt
am 6. März 2026