Köhlerliesel


Volkstümlicher Schlager von Karl Theodor Uhlisch 1923


Quellen (siehe Legende): H6: S. 16 (Marschlied F-Dur)


Im Harzerland, auf Bergeshöh', da steht ein Köhlerhaus. Frühmorgens, wenn die Hähne kräh'n, schaut's Köhlerliesel raus. Hat braune Augen, braunes Haar und einen Rosenmund, wenn sie lacht, ist sie kaum achtzehn, achtzehn Jahr, juvivallerallala, juvivallerallala, singt im Walde gleich die ganze Vogelschaar, juvivallerallala, juvivallerallala.


Köhlerliesel, Köhlerliesel, du bist so jung, he! du bist so schön. Köhlerliesel, Köhlerliesel, lass' uns spazieren geh'n. An dem Waldesrand, wo die Veilchen blüh'n, wo der Kuckuck ruft und das Moos so grün, an dem Haselstrauch lass' uns glücklich sein! Über's Jahr, mein Schatz, da bist du mein.


Viel Schlüsselblumen blüh'n im Wald, es plätschert froh der Quell, von fern des Jägers Büchse knallt, die Jodler klingen hell. Das ist der Liesel  Heimatland, im Wald ist sie zu Haus, und der Hans, der ist ihr Bräuti- Bräutigam, juvivallerallala, juvivallerallala, und er ist ein grüner, grüner Jägersmann, juvivallerallala, juvivallerallala.


Köhlerliesel ...


Mein Harzerland, mein Heimatland, wie lieb' ich dich so sehr, muss ich hinaus ins ferne Land, lieb' ich dich umso mehr. So leb' denn wohl, ich bleib dir treu, wenn auch mein Auge bricht, denn ich weiß ein kleines Köhler-, Köhlerhaus, juvivallerallala, juvivallerallala, und da schaut mein braunes Köhlerliesel raus, juvivallerallala, juvivallerallala.


Köhlerliesel ...


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Erstellt am 18. März 2026