Deutsches Volkslied (Seemannslied)
Quellen
(siehe
Legende): A1: S. 44, Bau: S. 28, H1: 53, H2: S. 65 (Marschlied
F-Dur)
Heute an Bord, morgen geht's fort, Schiff auf hoher See. Rings um
uns her nur Wellen und Meer, ist alles was ich seh.
Hell die Gläser klingen, ein frohes Lied wir singen. Mädel schenke ein, ess lebe Lieb und Wein. Leb wohl auf Wiedersehn.
Verschwunden der Strand, entschwunden das Land, Schiff auf hoher See. Rings um uns her nur Wellen und Meer, ist alles, was ich seh.
Leis die Wellen wiegen, Möwen heimwärts fliegen. Golden strahlt die Sonn, Herzen voller Wonn, Heimatland, ade.
Im Kampfe wir sind mit Wellen und Wind auf dem Ozean. In Not und Gefahr sind wir immerdar, stets ein ganzer Mann.
Im Ernste wie im Scherze, am rechten Fleck das Herze. Unser schönstes Gut, frischer Seemannsmut, Herrscher auf dem Meer.
Nimmer zurück schweift unser Blick, frischer Mut voraus. Ob Schnee oder Eis, ob Sonne brennt heiß, was machen wir uns draus.
Fern die Heimat winket, Liebchens Äuglein blinket. Jahre komm'n und gehn, frohes Wiedersehn, Gruß mein Heimatland.
Erstellt
am 4. März 2026