Entstanden aus einem erzgebirgischen Volkslied, nach einer Fassung von Friedrich Silcher im 19. Jahrhundert
Quellen
(siehe
Legende): H7: S. 12 (Marschlied F-Dur)
Hat’s angezündt, ´s wirft seinen Schein.
Und damit so fahren wir bei der Nacht, und damit so fahren wir bei der Nacht ins Bergwerk ein, ins Bergwerk ein.
Ins Bergwerk ein, wo die Bergleut‘ sein,
die da graben das Silber und das Gold bei der Nacht, die da graben das Silber und das Gold bei der Nacht aus Felsgestein, aus Felsgestein.
Der eine gräbt das Silber, der andere gräbt das Gold.
Und dem schwarzbraunen Mägdelein bei der Nacht, und dem schwarzbraunen Mägdelein bei der Nacht, dem sein sie hold, dem sein sie hold.
Ade, Ade! Herzliebste mein!
Und da drunten in dem tiefen, finstren Schacht bei der Nacht, und da drunten in dem tiefen, finstren Schacht bei der Nacht, da denk ich dein, da denk ich dein.
Und kehr‘ ich heim zur Liebsten mein,
dann erschallet des Bergmanns Gruß bei der Nacht, dann erschallet des Bergmanns Gruß bei der Nacht: Glück auf, Glück auf ! Glück auf! Glück auf!
Wir Bergleut‘ sein, kreuzbrave Leut‘,
denn wir tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht, denn wir tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht und saufen Schnaps und saufen Schnaps.
Erstellt
am 17. März 2026