Melodie: A. Büchse, Text: Franz Wiedemann um 1900
Quellen
(siehe
Legende): A1: S. 31 (Walzer
F-Dur)
Ich
sah mein Elternhaus nach Jahren einmal wieder, mir war’s, als
stünde da die Zeit noch immer still. Das klare Bächlein dort, der
Garten und der Flieder, sie waren meiner Jugend schönster Platz zum
Spiel.
Du liebes Elternhaus, du Freud und Glück, ich denk an jene Zeit so gern zurück. Wo mich die Mutter trug auf ihrem Schoß, da war mein Elternhaus für mich ein Schloss.
Schaust du den Schwalben zu, sie bauen ihre Nester, sie ziehn ins ferne Land und sind nicht lange fort. Sie haben auch, wie du, den Bruder und die Schwester und fliegen doch so gern zurück ins Heimathaus.
Du liebes Elternhaus ...
Als ich vom Elterhaus vor Jahren bin gezogen und suchte in der Fremd dann nach dem großen Glück, da hab ich bald erkannt, ich hab mich selbst betrogen. Mit Sehnsucht dachte ich ans Elternhaus zurück.
Du liebes Elternhaus ...
Erstellt
am 3. März 2026