Die Verwandten kommen


Melodie: Florian Michlbauer, Text: Angelika Fürthauer um 2010


Quellen (siehe Legende): A2: S. 2 (Geschichte F-Dur)


Weil man nicht nur rackert, weil man auch rastn mog, gibt’s Ostern und Pfingstn, und d'Weihnochtsfeiertog. Und wias holt da Brauch is, do kemmen hoit seit Johrn, die liabn Verwandtn mit Kind und Kegl gfoahrn.


Die Onkeln, die Tanten, die Godl und der Göd, stehn do nochn Essen wias Amen im Gebet. Sie ziagn aus'n Taschl a Tofl Schokolad und sogn: Schee, dass ma heit do san, wal dahoam is eh recht fad, schee, dass ma heit do san, wal dahoam is eh recht fad.


Jo wia gehts eich, mia ziagn uns goa ned o, nur Griasgott sogn, den Schlaf loss ma eich do. Wer des glaubt, der hat sich jo ganz gewaltig g’irrt, sie sitzen no bummfest, bis draußen finster wird.


Sie redn übers Wetter, wies um die Nachbarn steht, wer heirat, a Kind kriagt, und wer auf d'Seitn geht. Und jeds Mol wenns wieder durch den Kakoa oan ziagn, schauns außi, in die Kuchl, obs nit a Jausn kriagn.


An Aufschnitt, a Bradl, an Wein a Kistn Bier, sie fressn, wia d'Holta, und jammern uns no fia, dass eh scho weit z'dick san und missatn längst gehn und wart'n geduldig auf Tortn und Kaffee.


Auf d‘Nacht ist dann Ende vom Tag der offnen Tür, herauß steht d‘ Verwandtschaft und drinn a Hauff‘n G‘schirr. Sie sogn no g‘schwind: Pfiat enk, so glücklich und so froh: Bis heit in a Wochn, do san ma wieder do, bis heit in a Wochn, do san ma wieder do.


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Erstellt am 9. März 2026