Quellen (siehe Legende): A1: S. 10, Bau: S. 84, H1: S. 38, H4: S. 12, H7: S. 21 (F-Dur)
Auf,
auf zum fröhlichen Jagen, Auf in die grüne Heid, es fängt schon
an zu tagen, es ist die schöne Zeit. Die Vögel in den Wäldern sind
schon vom Schlaf erwacht und haben auf den Feldern das Morgenlied
vollbracht.
Tridihejo,
dihejo, dihedihedio, tridio, hejo, dihejo, tridio, tridio.
Frühmorgens,
als der Jäger in grünen Wald ‘neinkam, da sah er mit
Vergnügen das schöne Wildbret an. Die Gamslein Paar um Paare,
sie kommen von weit her, die Rehe und das Hirschlein, das schöne
Wildbret schwer.
Tridihejo,
dihejo, ...
Das
edle Jägerleben vergnüget meine Brust, dem Wilde nachzustreifen, ist
meine höchste Lust. Wo Reh und Hirsche springen, wo Rohr
und Büchse knallt, wo Jägerhörner klingen, da ist mein Aufenthalt.
Tridihejo,
dihejo, ...
Das
Gras ist unser Bette, der Wald ist unser Haus. Wir trinken um die
Wette das klare Wasser aus. Lasst drum die Faulen liegen, gönnt ihnen
ihre Ruh: Wir jagen mit Vergnügen dem schönen Walde zu.
Tridihejo,
dihejo, ...
Erstellt
am 26.02.2026