Auf auf zum fröhlichen Jagen


Benjamin Hancke 1723


Quellen (siehe Legende): A1: S. 10, Bau: S. 84, H1: S. 38, H4: S. 12, H7: S. 21 (F-Dur)


Auf, auf zum fröhlichen Jagen, Auf in die grüne Heid, es fängt schon an zu tagen, es ist die schöne Zeit. Die Vögel in den Wäldern sind schon vom Schlaf erwacht und haben auf den Feldern das Morgenlied vollbracht.

Tridihejo, dihejo, dihedihedio, tridio, hejo, dihejo, tridio, tridio.

Frühmorgens, als der Jäger in grünen Wald ‘neinkam, da sah er mit Vergnügen das schöne Wildbret an. Die Gamslein Paar um Paare, sie kommen von weit her, die Rehe und das Hirschlein, das schöne Wildbret schwer.

Tridihejo, dihejo, ...

Das edle Jägerleben vergnüget meine Brust, dem Wilde nachzustreifen, ist meine höchste Lust. Wo Reh und Hirsche springen, wo Rohr und Büchse knallt, wo Jägerhörner klingen, da ist mein Aufenthalt.

Tridihejo, dihejo, ...

Das Gras ist unser Bette, der Wald ist unser Haus. Wir trinken um die Wette das klare Wasser aus. Lasst drum die Faulen liegen, gönnt ihnen ihre Ruh: Wir jagen mit Vergnügen dem schönen Walde zu.

Tridihejo, dihejo, ...


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Erstellt am 26.02.2026