Melodie:
Carl Friedrich Zöllner 1844, Text: Wilhelm Müller 1821
Quellen
(siehe
Legende): A1: S. 18, Bau: S. 54, H1: S. 35 (F-Dur)
Das
Wandern ist des Müllers Lust, das Wandern ist des Müllers Lust,
das Wandern. Das muss ein schlechter Müller sein, dem niemals fiel
das Wandern ein, dem niemals fiel das Wandern ein, das Wandern.
Das sehn wir auch den Rädern an, das sehn wir auch den Rädern an, den Rädern, die gar nicht gerne stille stehn, die sich mein’ Tag nicht müde drehn, die sich mein’ Tag nicht müde drehn, die Räder.
Vom Wasser haben wir’s gelernt, vom Wasser haben wir’s gelernt, vom Wasser. Das hat nicht Ruh bei Tag und Nacht, ist stets auf Wanderschaft bedacht, ist stets auf Wanderschaft bedacht, das Wasser.
Die Steine selbst, so schwer sie sind, die Steine selbst, so schwer sie sind, die Steine, sie tanzen mit den muntern Reihn und wollen gar noch schneller sein, die Steine.
O Wandern, Wandern, meine Lust, o Wandern, Wandern meine Lust, o Wandern. Herr Meister und Frau Meisterin, lasst mich in Frieden weiterziehn und wandern.
Erstellt
am 1. März 2026