Melodie: Sepp Tanzer, Text: Karl Felderer 1926
Quellen
(siehe
Legende): A1: S. 85, Bau: S. 97, H1: S. 40, H2: S. 32 (Marschlied Es-Dur Es-B-Es-As)
Wohl ist die Welt so groß und weit und voller Sonnenschein, das allerschönste Stück davon ist doch die Heimat mein. Dort wo aus
schmaler Felsenkluft der Eisack springt heraus, von Sigmundskron
der Etsch entlang bis zur Salurnerklaus.
Heidi, heidi, heido, heida, ...
Wo König Ortler seine Stirn hoch in die Lüfte reckt, bis zu des Haunolds Alpenreich, das tausend Blümlein deckt; das ist mein liebes Heimatland mit seinem schweren Leid, mit seinen stolzen Bergeshöh’n, mit seiner großen Freud.
Heidi, heidi ...
Drum auf und stoßt die Gläser an! Es leb’ die Heimat mein: die Berge hoch, das grüne Tal, das Vaterhaus, der Wein! Und wenn dann einst, so leid mir’s tut mein Lebenslicht erlischt, freu’ ich mich, dass der Himmel auch schön wie die Heimat ist!
Heidi,heidi ...
Erstellt
am 9. März 2026