Traditionelles
Volkslied
Quellen
(siehe
Legende): A1: S. 20 (Walzer
C-Dur oder Es-Dur)
Steht über’m Dorf der erste Stern, dann wirds ganz langsam Nacht,
dann hält der alte Schäfer noch bei seiner Herde Wacht. Geht dann
der runde Vollmond auf, und wird's still nun weit und breit, dann summt der Alte leis ein Lied aus seiner
Jugendzeit.
Der alte Schäfer auf einsamem Feld kennt seine Herde und auch die Welt, er lächelt leise weil er es versteht. Das Glück der Herde, es kommt und geht.
Der Alte zünd’t sein Pfeifchen an in aller Seelenruh, und dann der schwarze Schäfershund zu seinen Füßen ruht. Er ist sein allerbester Freund, der immer zu ihm hält, und der es ehrlich mit ihm meint, wie keiner auf der Welt.
Der alte Schäfer ...
Für alle Sorgen einen Rat weiß keiner so wie er und all die alten Märchen kennt sonst keiner so wie er, er schaut in jedes Menschenherz, ob einer arm, ob reich, er sieht es dann, er weiß es ja, die Zeit macht alle gleich.
Der alte Schäfer ...
Erstellt
am 2. März 2026