Ade zur guten Nacht


Spätromantisches Lied, wurde erstmals im frühen 19. Jahrhundert aus mündlicher Überlieferung aufgezeichnet.


Liederhefte: (Legende siehe Anlage): A: 5, Bau: 124, H1: 11, H2: 252 (Es-Dur oder F-Dur)
 

Ade zur guten Nacht! Jetzt wird der Schluss gemacht, dass ich muss scheiden. Im Sommer da wächst der Klee, im Winter, da schneit’s den Schnee, da komm ich wieder.

Es trauern Berg und Tal, wo ich viel tausendmal bin drüber gegangen. Das hat deine Schönheit gemacht, die hat mich zum Lieben gebracht mit großem Verlangen.

Das Brünnlein rinnt und rauscht wohl dort am Holderstrauch, wo wir gesessen. Wie manchen Glockenschlag, da Herz bei Herzen lag, das hast du vergessen.

Die Mädchen in der Welt sind falscher als das Geld mit ihrem Lieben. Ade zur guten Nacht, jetzt wird der Schluss gemacht, dass ich muss scheiden.


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Erstellt am 28.02.2026