Gefangen in maurischer Wüste (Fremdenlegionär)


Traditionelles Volkslied


Quellen (siehe Legende): A1: S. 41, H6: S. 8 (Walzer F-Dur)


Gefangen in maurischer Wüste sitzt ein Krieger mit schwermütigem Blick. Die Schwalben sind heimwärts gezogen, oh wann kehren sie wieder zurück.


Teure Schwalben aus Frankreichs grünen Auen, die ihr den Weg durch Sand und Wüste fand, euch sei vergönnt, vergönnt die deutsche Flur zu schauen. Bringt mir ein Gruß aus fernem Heimatland, bringt mir ein Gruß, ein Gruß aus fernem Heimatland.


Schon zweimal ist Frühling geworden und ihr habt mein Gebet nicht erhört. Die Schwalben sie zogen nach Norden, ohne Gruß sind sie wiedergekehrt.


Teure Schwalben ...


Und jenseits am Ufer des Rheines, wo der Traum seiner Jugend entfloh, da sitzt eine Mutter und weinet, sie beweint ihren einzigen Sohn.


Teure Schwalben ...


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Erstellt am 4. März 2026