Es, es, es und es


Traditionelles deutsches Handwerker- und Gesellenlied aus dem 19. Jahrhundert


Quellen (siehe Legende): A1: S. 36, Bau: S. 1 (F-Dur)


Es, es, es und es, es ist ein harter Schluss. Weil, weil, weil und weil, weil ich aus Frankfurt muss. Drum schlag ich Frankfurt aus dem Sinn und wende mich, Gott weiß wohin, ich will mein Glück probieren, marschieren.


Er, er, er und er, Herr Meister, leb er wohl! Ich sags ihm grad frei ins Gesicht, seine Arbeit, die gefällt mir nicht. Ich will mein Glück probieren, marschieren.


Sie, sie, sie und sie, Frau Meisterin, leb sie wohl! Ich sags ihr grad frei ins Gesicht, ihr Speck und Kraut, das schmeckt mir nicht. Ich will mein Glück probieren, marschieren.


Sie, sie, sie und sie, Jungfer Köchin, leb sie wohl! Hätt sie das Essen gut angericht’, wärs besser gewesen, schaden könnts auch nicht. Ich will mein Glück probieren, marschieren.


Er, er, er und er, Herr Vater, leb er wohl! Hätt er die Kreide nicht doppelt geschrieb’n, So wär ich noch länger dageblieb’n. Ich will mein Glück probieren, marschieren.


Ihr, ihr, ihr und ihr, Ihr Jungfern lebet wohl! Ich wünsche euch zu guter Letzt, ein Andern, der meine Stell ersetzt. Ich will mein Glück probieren, marschieren.


Ihr, ihr, ihr und ihr, Ihr Brüder, lebet wohl! Hab ich euch was zu Leid getan, So bitt ich um Verzeihung an. Ich will mein Glück probieren, marschieren.


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Erstellt am 3. März 2026