Hubert Mair Jodlervagabunden 1987
Quellen
(siehe
Legende): A1: S. 62 (Polkalied
F-Dur)
Tralalalalalala tralalalalalala nix amore, nix amore, Tralalalalalala tralalalalalala, nix amore lalala.
In einer Trattoria, da traf ich einst Maria bei Vino und Spaghetti, sie war a recht a netti, sie lud mich ein nach Hause, zu Chianti, Wein und Jause. Sie machte sich sehr schöno mit Seife, Kamm und Föhno.
Tralalalalalala tralalalalalala nix amore, ...
Sie sprach zu mir Signore, jetzt machen wir Amore, mein Mann ist in Fabricco, er kommt erst spät zurücko. Doch musst du sein sehr leise, wenn Kinder wach dann scheiße. Dann gingen wir ins Betto und hatten es sehr netto.
Tralalalalalala tralalalalalala nix amore, ...
Auf einmal schrie Maria: Verflucht, oh mamma mia, ich hörte eben Schritte, du musst verschwinden bitte. Das ist mein Mann, verfluchto, er hat viel Eifersuchto, wenn er dich hier entdeckto, dann hast du Messer stecko.
Tralalalalalala tralalalalalala nix amore, ...
Ich packte Hemd und Hose und machte Schritte große, doch Flucht gelang mir nimmer, ihr Mann stand schon im Zimmer. Er brüllte: Du Bandito, jetzt ist es aus finito, dann hat er mich verdroschio, mit Faust in meine Goschio.
Tralalalalalala tralalalalalala nix amore, ...
Und dann verflucht nochmalo erwach ich im Spittalo; um mich herum vier Ärzte, mein ganzer Körper schmerzte. Mein Kiefer war gebrochen, mein ganzer Bauch zerstochen, mir fehlten sieben Zähne, das war nix molto bene.
Tralalalalalala tralalalalalala nix amore, ...
Jetzt weiß ich ganz genauo, lass bleiben andre Frauo. Wenn Ehemann dich finden, dann gibt es kein Entschwinden. Für eine Stunde Liebe gibt es dann kräftig Hiebe. Wenn du willst haben schöno, musst eigene Frau verwöhno.
Tralalalalalala tralalalalalala nix amore, ...
Erstellt
am 6. März 2026