Traditionelles schlesisches Heimatlied
Quellen
(siehe
Legende): A1: S. 55, Bau: S. 27, H3: S. 20, H4: S. 17 (Marschlied
F-Dur)
Kehr ich einst zur Heimat wieder, früh am Morgen, wenn die Sonn’
aufgeht, schau ich dann ins Tal hernieder, wo vor seiner Tür mein
Mädel steht.
Da seufzt sie still, ja still und flüstert leise: „Mein Schlesierland, mein Heimatland! So von Natur, Natur in alter Weise, wir sehn uns wieder, mein Schlesierland, wir sehn uns wieder, mein Heimatland!“
In dem Schatten einer Eiche, ja da gab ich ihr den Abschiedskuss. „Schatz, ich kann nicht länger bleiben, weil, ja weil ich von dir scheiden muss!“
Da seufzt sie still, ja still und flüstert leise: ...
„Liebes Mädel, lass das Weinen, liebes Mädel, lass das Weinen sein. Wenn die Rosen wieder blühen, ja, dann kehr ich wieder bei dir ein!“
Da seufzt sie still, ja still und flüstert leise: ...
Erstellt
am 5. März 2026