Muss i denn ...


Schwäbisches Volkslied, Melodie: Friedrich Silcher 1827


Quellen (siehe Legende): A1: S. 61, Bau: S. 121, H1: S. 152, H2: S. 254 (Marsch F-Dur)


Muss i denn, muss i denn zum Städtele naus, Städtele naus und du, mein Schatz, bleibst hier. Wenn i komm, wenn i komm, wenn i wiedrum komm, wiedrum komm, kehr i ein, mein Schatz, bei dir. Kann i gleich net allweil bei dir sein, han i doch mein Freud an dir; wenn i komm, wenn i komm, wenn i wiedrum komm, wiedrum komm, kehr i ein, mein Schatz, bei dir.


Wie du weinst, wie du weinst, dass i wandre muss, wie wenn d’ Lieb jetzt wär vorbei! Sind au drauß, sind au drauß der Mädele viel, lieber Schatz, i bleib dir treu. Denk du net, wenn i andre sieh, no sei mein’ Lieb vorbei; sind au drauß, sind au drauß der Mädele viel, lieber Schatz, i bleib dir treu.


Übers Jahr, übers Jahr, wenn mer Träuble schneid’t, stell i hier mir wiedrum ein; bin i dann, bin i dann dein Schätzele noch, so soll die Hochzeit sein. Übers Jahr, do ist mein Zeit vorbei, do g’hör i mein und dein, bin i dann, bin i dann dein Schätzele noch, so soll die Hochzeit sein.


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Erstellt am 6. März 2026